Historische Zeitreise nach Verdun

Dezember 10, 2018 in News von Isabelle Becker

Am Freitag, den 23. November 2018, fuhren die Schüler der zehnten Klassen unserer Schule gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Maaß und Frau Schneider sowie mit Herrn Krambröckers nach Verdun, um eine historische Zeitreise zurück in den Ersten Weltkrieg und besonders in die Schlacht von Verdun zu erleben.

Um 8.30  Uhr fuhren wir mit dem Bus los und erhielten schon dort durch verschiedene Filme interessante Eindrücke über den Ersten Weltkrieg. Gegen 11.00 Uhr kamen wir in Verdun an. Dort fuhren wir durch einen Wald und sahen bereits hier viele Krater im Boden, verursacht durch massenhaftes Geschützfeuer und Granatenbeschuss.

Dann sind wir zu einem kleinen Dorf namens „Fleury-devant-Douaumont“ gegangen, welches bei der Schlacht von Verdun komplett zerstört wurde. Durch Säulen mit Gebäudenamen, wie z.B.  „Schuhmacher“ oder „Bauer“, wird angedeutet, was an der jeweiligen Stelle vor langer Zeit gestanden hat. In diesem Dorf steht auch heute noch eine kleine Kapelle, an der wir uns Briefe von Soldaten, die an der Front gekämpft haben, vorgelesen haben.

 

Anschließend besuchten wir das Museum „Mémorial de Verdun“, in dem man direkt ins Zentrum des Schlachtfeldes versetzt wird. Das Museum, das nach gründlicher Renovierung im Mai 2016 wieder eröffnet worden ist, versucht seinen Besuchern erfolgreich einen eindrucksvollen Einblick in die Zeit des Ersten Weltkrieges zu gewähren. Es gibt hier viele verschiedene Hörinformationen, Fundstücke aus der Schlacht und viele interessante Informationen über die Schlacht von Verdun.

Nachdem wir uns im Museum in Ruhe umgeschaut und viel Neues erfahren hatten, fuhren wir mit dem Bus zu einem nachgebauten Schützengraben, den wir einmal durchlaufen durften.

Anschließend gingen wir zum „Fort de Douaumont“, was man mit einer Festung vergleichen kann. Dieses Fort war das größte und stärkste Verteidigungswerk Verduns und war 1916 schwer umkämpft.  Wir durften das Fort von innen besichtigen und fühlten uns beim Durchlaufen der verschiedenen Gänge und Räume, als wären wir wirklich mitten drin. Wir blieben lange Zeit in dem Fort, um uns alles Wichtige anzuschauen.

Danach ging es zum „Beinhaus von Douaumont“. Vor dem Beinhaus gibt es einen großen Friedhof mit 16.142 Gräbern französischer Soldaten. Neben dem Gräberfeld für Christen gibt es auch ein Feld mit Grabsteinen, die nach Mekka ausgerichtet sind, für muslimische Gefallene, die aus den Kolonien Frankreichs stammten. Im Beinhaus oberhalb des Gräberfeldes werden auch heute noch die Gebeine von über 130.000 nicht identifizierten französischen und deutschen Soldaten aufbewahrt, welche man sich hinter dem riesigen Gebäude durch kleine Fester anschauen kann.

Das war unsere letzte Station – anschließend machten wir uns tief beeindruckt von dem, was wir gesehen und erfahren hatten, auf den Nachhauseweg.

Dieser Ausflug war eine Zeitreise der besonderen Art. Man hat wirklich ein Gefühl dafür bekommen, wie es zu dieser Zeit in Verdun war. Ich finde es sehr wichtig, dass man auch heute noch nachspüren kann, was solche Ereignisse tatsächlich angerichtet haben, da auch unsere Welt von Krieg und Zerstörung geprägt ist, auch wenn wir in der Mitte Europas diese Zeit überwunden haben.

Nora Honecker, Klasse 10 d.

Einladung zur Adventsfeier der FGTS

Dezember 6, 2018 in News von Isabelle Becker

Die FGTS des Mannlich-Gymnasiums lädt alle Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer der FGTS ganz herzlich zur traditionellen Adventsfeier ein. Wir feiern gemeinsam am Mittwoch, den 12. Dezember 2018, ab 14.00 Uhr in unseren Räumlichkeiten und bieten allen Gästen ein buntes Programm, das von unseren Schülerinnen und Schülern mit großem Eifer vorbereitet wurde. Dazu bieten wir euch/Ihnen Kaffee und Kuchen sowie weihnachtliches Gebäck an. Wir freuen uns sehr darauf, uns gemeinsam mit euch/Ihnen auf die Weihnachtszeit, die Ferien und ein bisschen auch auf das neue Jahr einzustimmen. Deshalb: einfach vorbeikommen und mitfeiern – alle sind herzlich willkommen.

 

Bildnachlese Schnuppertag

Dezember 3, 2018 in News von Isabelle Becker

Bienen nützen … deshalb Bienen schützen!

Dezember 3, 2018 in News von Isabelle Becker

Sehen Schülerinnen und Schüler Bienen in ihrer unmittelbaren Lebensumgebung, z.B. im Klassenzimmer, gibt es zumeist panikartige Reaktionen und viel Gekreische. Die Teilnehmer der UNESCO-Projektgruppe „Bienen“ jedoch haben inzwischen gelernt, ganz anders mit diesen lebensnotwendigen Insekten umzugehen. Davon berichteten sie voller Eifer dem saarländischen Minister für Umwelt und Verbraucherschutz Reinhold Jost, der sich auf ihre Einladung am vorletzten Novembertag im Mannlich-Gymnasium eingefunden hatte.

Dort stellte Projektleiterin Karin Geyer, Deutsch- und Sportlehrerin an unserer Schule, die Projektgruppe, die sich aus Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 6 und 7 zusammensetzt, dem Minister vor. In einem sehr anregendem Gespräch erzählten die Gruppenteilnehmer von ihren Erfahrungen mit Bienen und zeigten, was sie alles während der Projekttage über dieses nützliche Insekt gelernt haben. Vor allem beschäftigte sie das durch Monokulturen und Pestizide mitbedingte Bienensterben, gegen das man durch den Bau von Wildbienenhotels in Dosen und durch den Verkauf vom Bienenweidensamen im Rahmen des diesjährigen Schulfestes „anzukämpfen“ versuchte.

Gerade diese letzte Maßnahme beeindruckte Minister Jost, der die Schülerinnen und Schüler mit einem besonderen Geschenk überraschte: eine Einladung für einen zweitägigen Aufenthalt ins Schullandheim Biberburg inclusive An- und Abreise, damit die „Projektgruppe Bienen“ ihre Arbeit gemeinsam mit ihrer Lehrerin erfolgreich weiter fortsetzen kann.

Außerdem stellte er in Aussicht, eine insektengerechte Bepflanzung rund ums Mannlich-Gymnasium zu unterstützen. Mit so viel Lob und Anerkennung von außen hatte die Gruppe nicht gerechnet und war entsprechend aus dem Häuschen – und natürlich stolz auf die eigene Leistung.

Zum Schluss präsentierte man Herrn Minister Jost noch die Arbeitsergebnisse aus den Projekttagen und Frau Geyer überreichte ihm zum Abschied selbstgeschleuderten Honig und eine weihnachtlich gestaltete Bienenwachskerze.

 

von C. Klinck

Adventskonzert

Dezember 2, 2018 in News von C. Klinck

Adventskonzert

Herzlich willkommen zum Adventskonzert 2018

Das Christian-von-Mannlich Gymnasium lädt alle Schülerinnen und Schüler, Geschwister, Eltern und Großeltern sowie sonstige Familienangehörige zum diesjährigen Adventskonzert am Freitag, den 7. Dezember 2018, in die Pfarrkirche St. Andreas in Erbach ein. Das Konzert, das unter dem Motto „Auf der Suche nach dem Licht“ steht, beginnt um 19.00 Uhr und bietet besinnliche Musik und nachdenkliche Texte zur Vorweihnachtszeit. Verschiedene Ensembles für Blechbläser und Holzbläser sowie Streicher  zeigen ihr Können. Die Mannlich-Singers treten wieder auf. Zwischen den Musikstücken erinnern uns besinnliche Texte, vorgelesen von Schülerinnen und Schülern, an den eigentlichen Sinn der Weihnachtszeit. Elternvertretung und Schülervertreter sorgen rund um das Konzert für das leibliche Wohl.

Einer guten Tradition folgend werden die Spenden für das Konzert der Guarani-Hilfe e.V., die die Guarani-Indianer in Argentinien unterstützt, zur Verfügung gestellt.

Halloween: Am Ende gewann ein Baby…

November 8, 2018 in News von Isabelle Becker

Ein übergroßer Kürbiskopf auf dem Aulaboden begrüßte die knapp 60 Schülerinnen und Schüler der 5. bis 8. Klasse am vergangenen Mittwoch zum bunten Halloween-Nachmittag – und auch sonst war die Halle schaurig schön geschmückt. Nachdem im letzten Jahr die 5er unter sich feierten, hatte sich in diesem Jahr das Seminarfach
„Eventmanagement“ um die Organisation des Nachmittags vor Allerheiligen gekümmert und auch ältere Schülerinnen und Schüler eingeladen. Ein besonderer Dank gilt dabei Kunstlehrerin Susanne Speicher und ihren Schülern, die mit großem Aufwand Werbeplakate für die Veranstaltung konzipiert und umgesetzt hatten.

Zwischen 16:00 und 19:00 Uhr gab es jede Menge Spiel und Spaß, ein großes Büffet mit Selbstgemachtem und, als Highlight des Abends, einen Kostümwettbewerb.
Dabei hatte die Jury keine leichte Aufgabe, denn es gab viele Verkleidungen mit großer Liebe zum Detail, mit gruseligen Masken und auffälligen Kleidern, mit Schminke und Kunstblut. Das schaurig verrückteste Kostüm war dennoch schnell als Sieger ermittelt: Das Baby im Kinderwagen…natürlich kein echtes!
von C. Klinck

Schüler am Mannlich werden

Oktober 30, 2018 in News von C. Klinck

Du möchtest Schüler am Christian von Mannlich-Gymnasium werden?

Hier erfährst du, wann du zum „Schnuppern“ kommen kannst:

 „Tag des offenen Unterrichts“ Unterrichtsalltag erlebst:

Samstag, den 19. Januar 2019, ab 8.30 Uhr.

 

  • Du erhältst einen ersten Einblick in unser Unterrichtsangebot und entdeckst die Vielfalt unserer Zusatzangebote.
  • Deine Eltern erfahren, in welchem Zeitraum die Anmeldungen erfolgen und welche Unterlagen zur Anmeldung benötigt werden.

 

Weitere wichtige Informationen findest du hier und in unserem Flyer.

Entfernte Nachbarn näher kennenlernen – Schüleraustausch mit Polen

Oktober 29, 2018 in News von Isabelle Becker

Seit gut einem Jahrzehnt unterstützt das Mannlich-Gymnasium die Partnerschaft des Saarpfalzkreises mit dem Landkreis Przemyśl  in der Woiwodschaft Karpatenvorland im äußersten Südosten Polens. Dort, genauer in Dubiecko, befindet sich unsere polnische Austauschschule, das Liceum Ogolnoksztalcace, das regelmäßig mit Schülergruppen nach Homburg reist und im Folgejahr seinerseits Mannlich-Schüler aufnimmt. Dieser ausgezeichnet funktionierende Schüleraustausch bestätigt, was das Deutsch-Polnische Barometer erst kürzlich wieder festgestellt hat: 56 Prozent der Polen finden ihre deutschen Nachbarn sympathisch. Trotzdem, so stellt das Barometer weiter fest, kennen sich beide Seiten noch nicht besonders gut. In beiden Ländern haben jeweils sogar zwei Drittel der Befragten das jeweilige Nachbarland seit 1989 noch nicht besucht, doch wer schon einmal sein Nachbarland bereist hat, der hat ein positives Bild vom jeweiligen Gastgeber.

Der Schüleraustausch zwischen dem Mannlich-Gymnasium Homburg und dem Liceum Ogolnoksztalcace in Dubiecko ist somit ein wichtiger Schritt, sein weitgehend unbekanntes Nachbarland besser bzw. überhaupt erst einmal kennenzulernen.

Und so hieß man auch in diesem Jahr eine Schülergruppe von dort herzlich willkommen in Homburg. In Begleitung ihrer Lehrerin, Frau Karolin Daraz, und einem Schülervater erreichten die Schüler am Freitagmittag nach 19-stündiger Busfahrt unsere Schule. Dort wurden sie von unserem Schulleiter Herr Peters und den beiden für den Austausch Verantwortlichen, Herr Denkinger und Frau Höchst, herzlich willkommen geheißen. Herzlich willkommen hieß es aber auch von den Gastschülern und Gasteltern, die ihre polnischen Gäste erst einmal mit nach Hause nahmen. Am nächsten Morgen trafen sich Gastschüler und Gäste in unserer Schule zu einem vormittäglichen Workshop, der von Frau Maaß geleitet wurde. Nach dem gemeinsamen Mittagessen startete man in Richtung Westsaarland zur Besichtigung des Wolfsparks, der Saarschleife und des Baumwipfelpfades. Der anschließende Sonntag stand allen zur freien Verfügung, während es am Montag hieß: Erkunden der näheren Umgebung. Dazu standen eine Führung durch Homburg, der Besuch der Schlossberghöhlen und eine Wanderung in dem Biosphärenreservat vorbei an den römischen Überresten von Bliesbruck auf dem Programm. Am Dienstag verbrachten die Schüler den Vormittag im Fachunterricht und am Nachmittag ging es ins Technikmuseum Dynamikum in Primasens, ein Ausflug, der großen Anklang auf deutscher und polnischer Seite fand. Auch am Mittwoch ging es zunächst einmal in den Unterricht, bevor die ganze Gruppe am Nachmittag zu einer Stadtführung in Saarbrücken aufbrach. Am Abend traf man sich dann in der Aula unserer Schule, um gemeinsam zu feiern: polnische und deutsche Spezialitäten,

abgerundet durch ein vielfältiges musikalisches Programm, dargeboten von deutschen und polnischen Schülerinnen. Da der Landrat Dr. Gallo an diesem Abend leider terminlich verhindert war, überbrachte die Partnerschaftsbeauftragte des Kreises Frau Dr. Violetta Frys in seinem Auftrag einige Grußworte an die polnischen Gäste und ihre Gastgeber und bedankte sich in seinem Namen nochmals ganz herzlich für die tolle Gastfreundschaft, die diesen Austausch in ganz besonderem Maße kennzeichnet.

Am Donnerstag besuchte die Gruppe dann zum Abschluss Straßburg, der letzte Höhepunkt eines sehr abwechslungsreichen Aufenthaltes. Nach einer Führung durch das Europa-Parlament, wo bedauerlicherweise kein Treffen mit Donald Tusk, dem polnischen Präsidenten des Europäischen Rates, stattfand,  erkundete man gemeinsam die Straßburger Altstadt und ihre ganz besonderen Sehenswürdigkeiten wie das Münster und La Petite France. Hier, in der Altstadt, gab es dann auch ein großes „Hallo“, als man den Klassen 7b und 7c begegnete, die auch gerade in Straßburg waren, um Lektion 6 ihres Französischbuches „À Strasbourg“, praktisch umzusetzen.

Nach sieben sehr kurzweiligen und ereignisreichen Tagen hieß es dann am Freitagmorgen bereits wieder Abschied nehmen, was allen Beteiligten sichtlich schwer fiel. Ein besonderer Dank ging nochmals an alle Eltern, die sich so unkompliziert und offen bereit gefunden hatten, die polnischen Schülerinnen und Schüler zu beherbergen. Und ein ganz besonderes Dankeschön empfing Familie Figlak, die nicht nur schon seit Jahren Schüler aufnimmt, sondern auch eine große Stütze bei der Bewältigung des Programms vor Ort ist.

Und so wird es im September nächsten Jahres ein Wiedersehen mit allen Beteiligten geben, wenn die Mannlichschüler ihrerseits in Richtung Polen aufbrechen, um ihr Nachbarland besser kennenzulernen.

 

 

Auf den Spuren unseres Französischbuches

Oktober 26, 2018 in News von Isabelle Becker

Im Französisch-Lehrwerk „À plus 1!“ der Klasse 7 geht es in Lektion 6 „À Strasbourg“  um eine Stadtbesichtigung in Straßburg – ein guter Anlass, um die graue Theorie des Lehrwerks umzusetzen in die bunte Wirklichkeit. Und so hieß es am Donnerstag, den 25. Oktober, für die Klassen 7b und 7c: Auf nach Straßburg! In Begleitung ihrer Lehrerinnen Frau Hüther-Georgi, Frau Linke und Frau Speicher fuhren die beiden Klassen am frühen Morgen nach Frankreich, genauer nach Straßburg – bestens vorbereitet durch die Lektion im Buch und durch einen Film, der die berühmte astronomische Uhr  im Straßburger Münster „Nôtre Dame“  erklärte. Vor Ort hieß es dann erst einmal, sich zu orientieren, bevor es auf in die berühmte Altstadt dieser großen europäischen Metropole ging. Zunächst wanderte man in Richtung Kathedrale, wo die SchülerInnen ihre erste Überraschung erlebten. Was im Buch nämlich vergleichsweise harmlos daherkommt: „Ah ja, eine Kathedrale“, vermittelt in der Realität einen ganz anderen Eindruck, wenn kleine enge Gassen sich plötzlich vor einem riesigen Monument öffnen. Sofort wurden sämtliche Handys gezückt, um diesen einmaligen Augenblick festzuhalten. Dank der beiden begleitenden Kunstlehrerinnen konnten die Besucher aus Homburg im Anschluss eine versierte Führung durch das Münster genießen und durften sogar die Restaurierungsarbeiten an der großen astronomischen Uhr beobachten. Zum Erstaunen der begleitenden Lehrkräfte lauschten die SchülerInnen äußerst fasziniert, als sie Einzelheiten über Bauweise und Entstehung dieses einmaligen Kunstwerkes der europäischen Kirchenarchitektur erfuhren.

Im Anschluss an die Kathedralenführung ging es auf den Spuren des Lehrbuches durch Straßburg, man passierte den Place Klébert, la Petite France und begab sich schließlich auf eine Bootstour, die all jene Punkte abfuhr, die auch im Französischbuch erklärt werden: das europäische Parlament, die ARTE-Sendezentrale ….

Nach der Bootstour durften die SchülerInnen auf eigene Faust durch Straßburg streifen, gut ausgerüstet mit Stadtplan und dem Wissen, das man sich bereits im Vorfeld des Ausflugs angeeignet hatte. Gesucht wurden u.a. der leckere Macaron-Laden, an dem man doch eben noch vorbeigekommen war, ein bekanntes schottisches Restaurant … und vieles andere mehr.

Und ganz nebenbei traf man auch unsere polnische Schüler-Austauschgruppe, die an diesem Tag zufälligerweise auch in Straßburg unterwegs war. Am Ende dieses großartigen Ausflugs waren Schüler und Lehrer sich einig: so realitätsnahen Französisch- und Kunstunterricht kriegen nur die Mannlicher hin!

Schuman-Austausch

Oktober 22, 2018 in News von Isabelle Becker

„Wiederholungstäter“ beim Schuman-Austausch am Mannlich-Gymnasium oder gelebte deutsch-französische Freundschaft

 Für die beiden deutschen Teilnehmer am Schuman-Austausch 2018, Katharina Streit und Felix Hennes, ist der Schuman-Austausch nichts Unbekanntes, nahmen doch ihre Brüder in den ersten Schuman-Jahren 2013 und 2014 ebenfalls am Austausch teil.

Zur Begrüßung der Gäste, Yasline Baillot und Paul Barthelemy, gleich zur ersten Stunde an ihrem ersten Schultag ihrer neuen deutschen Schule empfing Schulleiter Wolfram Peters die beiden. Traditionell gab es eine Brezel, das Reisetagebuch zur Dokumentation des Aufenthaltes sowie eine kleine Schultüte mit typisch deutschen Süßigkeiten und einem UNESCO-Bleistift. Ysaline und Paul genossen sichtlich die entspannte Atmosphäre und das französische Gespräch mit dem Schulleiter.

Bis zu ihrem Schulstart hatten die Gäste aus Lothringen bereits Homburg und Umgebung mit ihren Eltern am Sonntag kennengelernt und das Wochenende in der Gastfamilie verbracht. Diese sorgten auch während der ganzen Woche für abwechslungsreiche Unternehmungen nach dem Unterricht – und beim Fußball-Länderspiel zwischen Deutschland und Frankreich hatten Paul und Ysaline viel zu jubeln.

Paul, der nur drei Kilometer von der belgischen Grenze entfernt in einem kleinen Dorf wohnt und leidenschaftlicher Jugendfeuerwehrmann ist, und Ysaline, die ebenfalls aus einer kleinen Ortschaft stammt und von Boxen und Fußball begeistert ist, gefiel der deutsche Unterricht, sie waren überrascht, dass es keine „surveillants“ – spezielles Aufsichtspersonal – gibt.

Viel Vergnügen hatten alle auch beim gemeinsamen Restaurantbesuch und bei Pizza und Pasta wurde auch dank Übersetzungs-App und Händen und Füßen intensiv diskutiert.

Eine inzwischen ebenfalls liebgewonnene Tradition ist der Besuch der Schlossberghöhlen, der für unsere Gäste mit einer sehr kompetenten Einführung in Französisch begann. Und auch für Katharina und Felix und die Koordinatorin, Uta Elisabeth Neumüller, gab es etwas Neues zu entdecken: die erst im Sommer wieder geöffneten Etagen 11 und 12 der Höhlen. Ein gemeinsames Picknick komplettierte den kleinen Ausflug.

Die Gastfamilien haben ihre „Kinder auf Zeit“ so herzlich aufgenommen, dass sich nun schon alle auf den Rückbesuch im November freuen.