Historische Zeitreise nach Verdun

Am Freitag, den 23. November 2018, fuhren die Schüler der zehnten Klassen unserer Schule gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Maaß und Frau Schneider sowie mit Herrn Krambröckers nach Verdun, um eine historische Zeitreise zurück in den Ersten Weltkrieg und besonders in die Schlacht von Verdun zu erleben.

Um 8.30  Uhr fuhren wir mit dem Bus los und erhielten schon dort durch verschiedene Filme interessante Eindrücke über den Ersten Weltkrieg. Gegen 11.00 Uhr kamen wir in Verdun an. Dort fuhren wir durch einen Wald und sahen bereits hier viele Krater im Boden, verursacht durch massenhaftes Geschützfeuer und Granatenbeschuss.

Dann sind wir zu einem kleinen Dorf namens „Fleury-devant-Douaumont“ gegangen, welches bei der Schlacht von Verdun komplett zerstört wurde. Durch Säulen mit Gebäudenamen, wie z.B.  „Schuhmacher“ oder „Bauer“, wird angedeutet, was an der jeweiligen Stelle vor langer Zeit gestanden hat. In diesem Dorf steht auch heute noch eine kleine Kapelle, an der wir uns Briefe von Soldaten, die an der Front gekämpft haben, vorgelesen haben.

 

Anschließend besuchten wir das Museum „Mémorial de Verdun“, in dem man direkt ins Zentrum des Schlachtfeldes versetzt wird. Das Museum, das nach gründlicher Renovierung im Mai 2016 wieder eröffnet worden ist, versucht seinen Besuchern erfolgreich einen eindrucksvollen Einblick in die Zeit des Ersten Weltkrieges zu gewähren. Es gibt hier viele verschiedene Hörinformationen, Fundstücke aus der Schlacht und viele interessante Informationen über die Schlacht von Verdun.

Nachdem wir uns im Museum in Ruhe umgeschaut und viel Neues erfahren hatten, fuhren wir mit dem Bus zu einem nachgebauten Schützengraben, den wir einmal durchlaufen durften.

Anschließend gingen wir zum „Fort de Douaumont“, was man mit einer Festung vergleichen kann. Dieses Fort war das größte und stärkste Verteidigungswerk Verduns und war 1916 schwer umkämpft.  Wir durften das Fort von innen besichtigen und fühlten uns beim Durchlaufen der verschiedenen Gänge und Räume, als wären wir wirklich mitten drin. Wir blieben lange Zeit in dem Fort, um uns alles Wichtige anzuschauen.

Danach ging es zum „Beinhaus von Douaumont“. Vor dem Beinhaus gibt es einen großen Friedhof mit 16.142 Gräbern französischer Soldaten. Neben dem Gräberfeld für Christen gibt es auch ein Feld mit Grabsteinen, die nach Mekka ausgerichtet sind, für muslimische Gefallene, die aus den Kolonien Frankreichs stammten. Im Beinhaus oberhalb des Gräberfeldes werden auch heute noch die Gebeine von über 130.000 nicht identifizierten französischen und deutschen Soldaten aufbewahrt, welche man sich hinter dem riesigen Gebäude durch kleine Fester anschauen kann.

Das war unsere letzte Station – anschließend machten wir uns tief beeindruckt von dem, was wir gesehen und erfahren hatten, auf den Nachhauseweg.

Dieser Ausflug war eine Zeitreise der besonderen Art. Man hat wirklich ein Gefühl dafür bekommen, wie es zu dieser Zeit in Verdun war. Ich finde es sehr wichtig, dass man auch heute noch nachspüren kann, was solche Ereignisse tatsächlich angerichtet haben, da auch unsere Welt von Krieg und Zerstörung geprägt ist, auch wenn wir in der Mitte Europas diese Zeit überwunden haben.

Nora Honecker, Klasse 10 d.

Einladung zur Adventsfeier der FGTS

Die FGTS des Mannlich-Gymnasiums lädt alle Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer der FGTS ganz herzlich zur traditionellen Adventsfeier ein. Wir feiern gemeinsam am Mittwoch, den 12. Dezember 2018, ab 14.00 Uhr in unseren Räumlichkeiten und bieten allen Gästen ein buntes Programm, das von unseren Schülerinnen und Schülern mit großem Eifer vorbereitet wurde. Dazu bieten wir euch/Ihnen Kaffee und Kuchen sowie weihnachtliches Gebäck an. Wir freuen uns sehr darauf, uns gemeinsam mit euch/Ihnen auf die Weihnachtszeit, die Ferien und ein bisschen auch auf das neue Jahr einzustimmen. Deshalb: einfach vorbeikommen und mitfeiern – alle sind herzlich willkommen.

 

Bildnachlese Schnuppertag

Bienen nützen … deshalb Bienen schützen!

Sehen Schülerinnen und Schüler Bienen in ihrer unmittelbaren Lebensumgebung, z.B. im Klassenzimmer, gibt es zumeist panikartige Reaktionen und viel Gekreische. Die Teilnehmer der UNESCO-Projektgruppe „Bienen“ jedoch haben inzwischen gelernt, ganz anders mit diesen lebensnotwendigen Insekten umzugehen. Davon berichteten sie voller Eifer dem saarländischen Minister für Umwelt und Verbraucherschutz Reinhold Jost, der sich auf ihre Einladung am vorletzten Novembertag im Mannlich-Gymnasium eingefunden hatte.

Dort stellte Projektleiterin Karin Geyer, Deutsch- und Sportlehrerin an unserer Schule, die Projektgruppe, die sich aus Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 6 und 7 zusammensetzt, dem Minister vor. In einem sehr anregendem Gespräch erzählten die Gruppenteilnehmer von ihren Erfahrungen mit Bienen und zeigten, was sie alles während der Projekttage über dieses nützliche Insekt gelernt haben. Vor allem beschäftigte sie das durch Monokulturen und Pestizide mitbedingte Bienensterben, gegen das man durch den Bau von Wildbienenhotels in Dosen und durch den Verkauf vom Bienenweidensamen im Rahmen des diesjährigen Schulfestes „anzukämpfen“ versuchte.

Gerade diese letzte Maßnahme beeindruckte Minister Jost, der die Schülerinnen und Schüler mit einem besonderen Geschenk überraschte: eine Einladung für einen zweitägigen Aufenthalt ins Schullandheim Biberburg inclusive An- und Abreise, damit die „Projektgruppe Bienen“ ihre Arbeit gemeinsam mit ihrer Lehrerin erfolgreich weiter fortsetzen kann.

Außerdem stellte er in Aussicht, eine insektengerechte Bepflanzung rund ums Mannlich-Gymnasium zu unterstützen. Mit so viel Lob und Anerkennung von außen hatte die Gruppe nicht gerechnet und war entsprechend aus dem Häuschen – und natürlich stolz auf die eigene Leistung.

Zum Schluss präsentierte man Herrn Minister Jost noch die Arbeitsergebnisse aus den Projekttagen und Frau Geyer überreichte ihm zum Abschied selbstgeschleuderten Honig und eine weihnachtlich gestaltete Bienenwachskerze.

 

Halloween: Am Ende gewann ein Baby…

Ein übergroßer Kürbiskopf auf dem Aulaboden begrüßte die knapp 60 Schülerinnen und Schüler der 5. bis 8. Klasse am vergangenen Mittwoch zum bunten Halloween-Nachmittag – und auch sonst war die Halle schaurig schön geschmückt. Nachdem im letzten Jahr die 5er unter sich feierten, hatte sich in diesem Jahr das Seminarfach
„Eventmanagement“ um die Organisation des Nachmittags vor Allerheiligen gekümmert und auch ältere Schülerinnen und Schüler eingeladen. Ein besonderer Dank gilt dabei Kunstlehrerin Susanne Speicher und ihren Schülern, die mit großem Aufwand Werbeplakate für die Veranstaltung konzipiert und umgesetzt hatten.

Zwischen 16:00 und 19:00 Uhr gab es jede Menge Spiel und Spaß, ein großes Büffet mit Selbstgemachtem und, als Highlight des Abends, einen Kostümwettbewerb.
Dabei hatte die Jury keine leichte Aufgabe, denn es gab viele Verkleidungen mit großer Liebe zum Detail, mit gruseligen Masken und auffälligen Kleidern, mit Schminke und Kunstblut. Das schaurig verrückteste Kostüm war dennoch schnell als Sieger ermittelt: Das Baby im Kinderwagen…natürlich kein echtes!

Entfernte Nachbarn näher kennenlernen – Schüleraustausch mit Polen

Seit gut einem Jahrzehnt unterstützt das Mannlich-Gymnasium die Partnerschaft des Saarpfalzkreises mit dem Landkreis Przemyśl  in der Woiwodschaft Karpatenvorland im äußersten Südosten Polens. Dort, genauer in Dubiecko, befindet sich unsere polnische Austauschschule, das Liceum Ogolnoksztalcace, das regelmäßig mit Schülergruppen nach Homburg reist und im Folgejahr seinerseits Mannlich-Schüler aufnimmt. Dieser ausgezeichnet funktionierende Schüleraustausch bestätigt, was das Deutsch-Polnische Barometer erst kürzlich wieder festgestellt hat: 56 Prozent der Polen finden ihre deutschen Nachbarn sympathisch. Trotzdem, so stellt das Barometer weiter fest, kennen sich beide Seiten noch nicht besonders gut. In beiden Ländern haben jeweils sogar zwei Drittel der Befragten das jeweilige Nachbarland seit 1989 noch nicht besucht, doch wer schon einmal sein Nachbarland bereist hat, der hat ein positives Bild vom jeweiligen Gastgeber.

Der Schüleraustausch zwischen dem Mannlich-Gymnasium Homburg und dem Liceum Ogolnoksztalcace in Dubiecko ist somit ein wichtiger Schritt, sein weitgehend unbekanntes Nachbarland besser bzw. überhaupt erst einmal kennenzulernen.

Und so hieß man auch in diesem Jahr eine Schülergruppe von dort herzlich willkommen in Homburg. In Begleitung ihrer Lehrerin, Frau Karolin Daraz, und einem Schülervater erreichten die Schüler am Freitagmittag nach 19-stündiger Busfahrt unsere Schule. Dort wurden sie von unserem Schulleiter Herr Peters und den beiden für den Austausch Verantwortlichen, Herr Denkinger und Frau Höchst, herzlich willkommen geheißen. Herzlich willkommen hieß es aber auch von den Gastschülern und Gasteltern, die ihre polnischen Gäste erst einmal mit nach Hause nahmen. Am nächsten Morgen trafen sich Gastschüler und Gäste in unserer Schule zu einem vormittäglichen Workshop, der von Frau Maaß geleitet wurde. Nach dem gemeinsamen Mittagessen startete man in Richtung Westsaarland zur Besichtigung des Wolfsparks, der Saarschleife und des Baumwipfelpfades. Der anschließende Sonntag stand allen zur freien Verfügung, während es am Montag hieß: Erkunden der näheren Umgebung. Dazu standen eine Führung durch Homburg, der Besuch der Schlossberghöhlen und eine Wanderung in dem Biosphärenreservat vorbei an den römischen Überresten von Bliesbruck auf dem Programm. Am Dienstag verbrachten die Schüler den Vormittag im Fachunterricht und am Nachmittag ging es ins Technikmuseum Dynamikum in Primasens, ein Ausflug, der großen Anklang auf deutscher und polnischer Seite fand. Auch am Mittwoch ging es zunächst einmal in den Unterricht, bevor die ganze Gruppe am Nachmittag zu einer Stadtführung in Saarbrücken aufbrach. Am Abend traf man sich dann in der Aula unserer Schule, um gemeinsam zu feiern: polnische und deutsche Spezialitäten,

abgerundet durch ein vielfältiges musikalisches Programm, dargeboten von deutschen und polnischen Schülerinnen. Da der Landrat Dr. Gallo an diesem Abend leider terminlich verhindert war, überbrachte die Partnerschaftsbeauftragte des Kreises Frau Dr. Violetta Frys in seinem Auftrag einige Grußworte an die polnischen Gäste und ihre Gastgeber und bedankte sich in seinem Namen nochmals ganz herzlich für die tolle Gastfreundschaft, die diesen Austausch in ganz besonderem Maße kennzeichnet.

Am Donnerstag besuchte die Gruppe dann zum Abschluss Straßburg, der letzte Höhepunkt eines sehr abwechslungsreichen Aufenthaltes. Nach einer Führung durch das Europa-Parlament, wo bedauerlicherweise kein Treffen mit Donald Tusk, dem polnischen Präsidenten des Europäischen Rates, stattfand,  erkundete man gemeinsam die Straßburger Altstadt und ihre ganz besonderen Sehenswürdigkeiten wie das Münster und La Petite France. Hier, in der Altstadt, gab es dann auch ein großes „Hallo“, als man den Klassen 7b und 7c begegnete, die auch gerade in Straßburg waren, um Lektion 6 ihres Französischbuches „À Strasbourg“, praktisch umzusetzen.

Nach sieben sehr kurzweiligen und ereignisreichen Tagen hieß es dann am Freitagmorgen bereits wieder Abschied nehmen, was allen Beteiligten sichtlich schwer fiel. Ein besonderer Dank ging nochmals an alle Eltern, die sich so unkompliziert und offen bereit gefunden hatten, die polnischen Schülerinnen und Schüler zu beherbergen. Und ein ganz besonderes Dankeschön empfing Familie Figlak, die nicht nur schon seit Jahren Schüler aufnimmt, sondern auch eine große Stütze bei der Bewältigung des Programms vor Ort ist.

Und so wird es im September nächsten Jahres ein Wiedersehen mit allen Beteiligten geben, wenn die Mannlichschüler ihrerseits in Richtung Polen aufbrechen, um ihr Nachbarland besser kennenzulernen.

 

 

Auf den Spuren unseres Französischbuches

Im Französisch-Lehrwerk „À plus 1!“ der Klasse 7 geht es in Lektion 6 „À Strasbourg“  um eine Stadtbesichtigung in Straßburg – ein guter Anlass, um die graue Theorie des Lehrwerks umzusetzen in die bunte Wirklichkeit. Und so hieß es am Donnerstag, den 25. Oktober, für die Klassen 7b und 7c: Auf nach Straßburg! In Begleitung ihrer Lehrerinnen Frau Hüther-Georgi, Frau Linke und Frau Speicher fuhren die beiden Klassen am frühen Morgen nach Frankreich, genauer nach Straßburg – bestens vorbereitet durch die Lektion im Buch und durch einen Film, der die berühmte astronomische Uhr  im Straßburger Münster „Nôtre Dame“  erklärte. Vor Ort hieß es dann erst einmal, sich zu orientieren, bevor es auf in die berühmte Altstadt dieser großen europäischen Metropole ging. Zunächst wanderte man in Richtung Kathedrale, wo die SchülerInnen ihre erste Überraschung erlebten. Was im Buch nämlich vergleichsweise harmlos daherkommt: „Ah ja, eine Kathedrale“, vermittelt in der Realität einen ganz anderen Eindruck, wenn kleine enge Gassen sich plötzlich vor einem riesigen Monument öffnen. Sofort wurden sämtliche Handys gezückt, um diesen einmaligen Augenblick festzuhalten. Dank der beiden begleitenden Kunstlehrerinnen konnten die Besucher aus Homburg im Anschluss eine versierte Führung durch das Münster genießen und durften sogar die Restaurierungsarbeiten an der großen astronomischen Uhr beobachten. Zum Erstaunen der begleitenden Lehrkräfte lauschten die SchülerInnen äußerst fasziniert, als sie Einzelheiten über Bauweise und Entstehung dieses einmaligen Kunstwerkes der europäischen Kirchenarchitektur erfuhren.

Im Anschluss an die Kathedralenführung ging es auf den Spuren des Lehrbuches durch Straßburg, man passierte den Place Klébert, la Petite France und begab sich schließlich auf eine Bootstour, die all jene Punkte abfuhr, die auch im Französischbuch erklärt werden: das europäische Parlament, die ARTE-Sendezentrale ….

Nach der Bootstour durften die SchülerInnen auf eigene Faust durch Straßburg streifen, gut ausgerüstet mit Stadtplan und dem Wissen, das man sich bereits im Vorfeld des Ausflugs angeeignet hatte. Gesucht wurden u.a. der leckere Macaron-Laden, an dem man doch eben noch vorbeigekommen war, ein bekanntes schottisches Restaurant … und vieles andere mehr.

Und ganz nebenbei traf man auch unsere polnische Schüler-Austauschgruppe, die an diesem Tag zufälligerweise auch in Straßburg unterwegs war. Am Ende dieses großartigen Ausflugs waren Schüler und Lehrer sich einig: so realitätsnahen Französisch- und Kunstunterricht kriegen nur die Mannlicher hin!

Schuman-Austausch

„Wiederholungstäter“ beim Schuman-Austausch am Mannlich-Gymnasium oder gelebte deutsch-französische Freundschaft

 Für die beiden deutschen Teilnehmer am Schuman-Austausch 2018, Katharina Streit und Felix Hennes, ist der Schuman-Austausch nichts Unbekanntes, nahmen doch ihre Brüder in den ersten Schuman-Jahren 2013 und 2014 ebenfalls am Austausch teil.

Zur Begrüßung der Gäste, Yasline Baillot und Paul Barthelemy, gleich zur ersten Stunde an ihrem ersten Schultag ihrer neuen deutschen Schule empfing Schulleiter Wolfram Peters die beiden. Traditionell gab es eine Brezel, das Reisetagebuch zur Dokumentation des Aufenthaltes sowie eine kleine Schultüte mit typisch deutschen Süßigkeiten und einem UNESCO-Bleistift. Ysaline und Paul genossen sichtlich die entspannte Atmosphäre und das französische Gespräch mit dem Schulleiter.

Bis zu ihrem Schulstart hatten die Gäste aus Lothringen bereits Homburg und Umgebung mit ihren Eltern am Sonntag kennengelernt und das Wochenende in der Gastfamilie verbracht. Diese sorgten auch während der ganzen Woche für abwechslungsreiche Unternehmungen nach dem Unterricht – und beim Fußball-Länderspiel zwischen Deutschland und Frankreich hatten Paul und Ysaline viel zu jubeln.

Paul, der nur drei Kilometer von der belgischen Grenze entfernt in einem kleinen Dorf wohnt und leidenschaftlicher Jugendfeuerwehrmann ist, und Ysaline, die ebenfalls aus einer kleinen Ortschaft stammt und von Boxen und Fußball begeistert ist, gefiel der deutsche Unterricht, sie waren überrascht, dass es keine „surveillants“ – spezielles Aufsichtspersonal – gibt.

Viel Vergnügen hatten alle auch beim gemeinsamen Restaurantbesuch und bei Pizza und Pasta wurde auch dank Übersetzungs-App und Händen und Füßen intensiv diskutiert.

Eine inzwischen ebenfalls liebgewonnene Tradition ist der Besuch der Schlossberghöhlen, der für unsere Gäste mit einer sehr kompetenten Einführung in Französisch begann. Und auch für Katharina und Felix und die Koordinatorin, Uta Elisabeth Neumüller, gab es etwas Neues zu entdecken: die erst im Sommer wieder geöffneten Etagen 11 und 12 der Höhlen. Ein gemeinsames Picknick komplettierte den kleinen Ausflug.

Die Gastfamilien haben ihre „Kinder auf Zeit“ so herzlich aufgenommen, dass sich nun schon alle auf den Rückbesuch im November freuen.

 

Rückblicke und Ausblicke – Oder: Was ist so los am Mannlich?

Stufenfahrt an den Gardasee

Am Montag, den 10.September 2018, startete die Klassenstufe 12 gemeinsam mit ihren Betreuern Herrn Peters,  Frau Buchholz, Frau Gökdag, Herrn Krambröckers und Herrn Leonhardt in zwei Reisebussen in Richtung Süden mit dem Ziel Gardasee in Oberitalien. Untergebracht  war man für die Zeit des Aufenthaltes in zwei Hotels in Salò am Westufer des Gardasees. Von hier aus ging es in den nächsten Tagen zu verschiedenen Zielen, wobei die Schülerinnen und Schüler sich für unterschiedliche Programmpunkte entscheiden konnten. So standen am ersten Tag eine Schifffahrt ans Südufer nach Sirmione und eine Besichtigung der Stadt oder eine Wanderung in der Umgebung Salòs zur Auswahl.  Auch am zweiten Tag konnten sich die Schülerinnen und Schüler bei bestem Sommerwetter zwischen einer Mountainbiketour und einem Besuch in Verona entscheiden, während am dritten Tag eine Besichtigung Venedigs für alle auf dem Programm stand. Am letzten Tag des Aufenthaltes hieß es für die besonders Mutigen: Auf zum Canyoning! Unter professioneller Anleitung ging es über Felswände und hinein ins Wildwasser. Wer dagegen trocken bleiben wollte, entschied sich für einen Besuch Brescias, der lombardischen Provinzhauptstadt, die vor allem wegen ihrer zahlreichen Kunstschätze von zahlreichen Touristen besucht wird. Am Samstagmorgen hieß es für alle 12er nach einer sehr abwechslungsreichen und sehr heißen Woche: zurück in die Heimat!

 

 

Schwimm-Mannschaft vertritt saarländische Wassersportler in Berlin

Vom 23. bis zum 27. September 2018 trat die Mannlich-Mannschaft der Wettkampfklasse III Jungen in der Disziplin Schwimmen beim  Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin gegen den Rest der Republik an, nachdem man sich zuvor beim Landesfinale in Dudweiler gegen die saarländische Konkurrenz erfolgreich durchgesetzt hatte. Begleitet von ihren Betreuern Frau Bossung und Herr Weißler absolvierten die 9 Jungen der Mannschaft mit persönlichen Bestzeiten die Einzel- und Staffelwettkämpfe in der Europasporthalle in Berlin. Trotz einer Steigerung von mehr als einer Minute im Gesamtergebnis gegenüber der Qualifikationszeit im Landeswettbewerb reichte es in Berlin jedoch nur für einen ehrenvollen 16. Platz.

Was aber wirklich zählt, ist die klasse Teamleistung unserer Schüler und die enorme persönliche Leistungsverbesserung gegenüber den zuvor erbrachten Leistungen – und das zählt mehr, als sich gegen Mannschaften von Sport-Eliteschulen aus anderen Bundesländern durchzusetzen. Gelohnt hat sich die Fahrt auch abseits der Schwimmhalle: Unser Schwimmteam besuchte den Quatsch-Comedy-Club im Friedrichstadtpalast, nahm an einem Vortrag im Deutschen Bundestag teil, besichtigte den Kudamm, die East-Side-Gallery und den Alexanderplatz und wurde auch in der saarländischen Landesvertretung empfangen. Sport und Spaß sorgten somit für ein rundum gelungenes Hauptstadterlebnis.

 

 

Willkommen in Virginia/USA

Seit dem 3. Oktober  2018 besuchen Mannlichschüler ihre Austauschschüler in Henrico County (Virginia), der Partnerregion des Saarpfalzkreises. Und wie schon 2016 reisen unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur in Begleitung ihrer Lehrer Frau Stöck, Herr Leonhardt und Herr Gerlitz, sondern auch gemeinsam mit einer Kreisdelegation unter Führung von Landrat Dr. Theophil Gallo, der die Partnerregion bereits zum zweiten Mal gemeinsam mit den Mannlichern besucht.

Auf dem Programm stehen neben einer Besichtigungstour nach Washington viele interessante Ziele, die den deutschen Gästen Geschichte und Gegenwart von Virginia näher bringen. Unsere Schülerinnen und Schüler leben in den 14 Tagen ihres USA-Besuchs bei Gastfamilien und besuchen den Unterricht unserer Partnerschule, der Godwin E. Mills Highschool. Dieser Austausch wird bereits seit vielen Jahren äußerst erfolgreich gepflegt wird und stellt einen Höhepunkt in der „Sprachlaufbahn Englisch“ am Mannlich-Gymnasium dar. (Ausführlicher Bericht folgt nach der Rückkehr aus den USA).

 

 

Schuman Austauschprogramm mit Frankreich

Klein, aber fein! So könnte die Überschrift über dem diesjährigen Schuman-Austausch lauten. 14 Tage individueller Aufenthalt in einer französischen bzw. deutschen, hier: saarländischen Familie, so lautet das Angebot, das sich an französische und deutsche Schülerinnen und Schüler richtet. In authentischer Umgebung Sprachen lernen und einen wichtigen Beitrag zum Verständnis anderer Kulturen leisten, das ist der Anspruch, den das Schuman-Programm, benannt nach dem ehemaligen französischen Außenminister Robert Schuman, erfüllen möchte. Seit langen Jahren nimmt auch das Mannlich-Gymnasium regelmäßig an diesem Austauschprogramm teil, das von Frau Neumüller organisiert wird, die am Montagmorgen ihre französischen Gäste mit einem Frühstück in der Schule begrüßen konnte. Zwei Wochen lang sind diese untergebracht in ihren deutschen Gastfamilien und nehmen am Unterricht ihrer Gastschüler teil. Natürlich gehören auch Ausflüge mit zum Besuchsprogramm, das den französischen Gästen Homburg und das Saarland näher bringen. (Weiterer Bericht folgt).

 

 

Deutsch-polnische Schülerbegegnung vom 19. Bis 26. Oktober 2018

Der am längsten andauernde Schüleraustausch an unserer Schule ist der Austausch mit unserer Partnerschule in Dubiecko in Polen, ein Austausch, der von Herrn Denkinger und Frau Höchst organisiert wird. Seit Jahren funktionieren die gegenseitigen Besuche reibungslos und ergänzen auf diese Weise, ähnlich wie das USA-Austauschprogramm, die Partnerschaft des Kreises mit dem Landkreis Przemyśl  in der Woiwodschaft Karpatenvorland im äußersten Südosten Polens am Fluss San. Auch in diesem Herbst besuchen uns Schülerinnen und Schüler des Liceum Ogolnoksztalcace, wohnen in ihren deutschen Gastfamilien und lernen in einer abwechslungsreichen Woche unsere Schule, Homburg sowie das Saarland und seine nähere und fernere Umgebung  kennen. Einen Höhepunkt des Besuchsprogramms stellt die Besichtigung des Europaparlamentes in Straßburg dar, andere Ziele sind das Dynamikum in Primasens, eine Stadtführung in Saarbrücken und ein Ausflug nach Merzig und Orscholz. Am Mittwoch, den 24.10., werden alle Austauschschüler mit ihren Gastfamilien, Lehrern und Eltern in der Schulaula ein gemeinsames Abschiedsfest feiern, bevor die polnischen Gäste am Freitagvormittag Homburg wieder Richtung Heimat verlassen werden. (Weiterer Bericht folgt).

Mannlich Meets

Die von der AG Eventmanagement organisierte Konzertreihe „Mannlich meets…“ hat sich in den letzten fünf Jahren einen gewissen Ruf erarbeitet. Mehr als 10 Konzerte mit bekannten und weniger bekannten Musikern ganz unterschiedlicher Musikstile konnten auf die Beine gestellt werden, immer mit dem Anspruch, qualitativ hervorragende Musik auf die Mannlich-Bühne zu bringen.

Das erste Konzert der Reihe in diesem Schuljahr bringt dazu eine schöne Geschichte mit: Marc Spies, der das Mannlich 2016 mit dem Abitur verlies, war eines der Gründungsmitglieder der AG, die die Konzertreihe initiierte. Mit ihm und seinen Eltern, Martin und Karin Spies, die die Homburger „Modern Music School“ leiten, gab es dann im Sommer die Idee, ein „Mannlich
meets…“-Konzert zu veranstalten, bei dem sich Nachwuchsmusiker gemeinsam mit Profis dem Publikum präsentieren, unter anderem auch eine Band, in der Marc Spies spielt. So steht nun beim nächsten Konzert der Reihe einer als Künstler auf der Bühne, der auch die Seite des Veranstalters kennt. 
Am 26. Oktober heißt es dann ab 18 Uhr Bühne frei für die Nachwuchsgruppen „Silent Trigger“, die Rock und Alternative-Rock spielt, gefolgt von „Coin Crash“, die in der Richtung Punk zu verorten sind. Headliner des Abends ab 19:30 Uhr sind „Dizzy Thang“, die schon seit mehr als 15 Jahren für einen rockigen Blues bei Publikum wie auch Fachpresse mit instrumentalem Können und purer Spielfreude überzeugen.
Karten für 6 Euro (ermäßigt für Schüler bis 10 Jahre) gibt es Vorverkauf in der Modern Music School Homburg, im Sekretariat der Schule (nach den Herbstferien) und per Reservierung unter „mannlich-meets@outlook.com“.
Die AG-Eventmanagement freut sich auf viele Besucher!