Mannlich musiziert in den Sommer hinein

einer langen Tradition folgend findet gegen Schuljahresende am Mannlich-Gymnasium das Schülerkonzert „Sommerserenade“ statt. Auch in diesem Jahr stellten die verschiedenen Ensembles Ihr Können unter Beweis und entführten die zahlreich erschienen Gäste an das Meer, lautete doch das Motto: „Meer und Mehr“. Das Besondere, das das Schulkonzert an unserer Schule auszeichnet, ist die Tatsache, dass die Ensembles, die auftreten, ausschließlich Gruppen sind, die sich nur über die Schule und in der Schule zum Musizieren zusammenfinden, das musikalische Ergebnis also tatsächlich auch eine schulische Leistung ist. So trat neben den Klassen 5a und 5b unter der Leitung von Musiklehrerin Ellen Meiser das Streicherensemble auf, das von Frau Birgitta Lauer-Müller betreut wird. Dessen Leistungen waren beachtlich und die jungen Musikerinnen und Musiker ernteten begeisterten Beifall der Zuschauer. Ebenso überzeugten das Flötenensemble unter Leitung von Frau Christina Weyers und die Mannlich Singers, die von Ellen Meiser betreut werden.

Nach einer erfrischenden Pause, die in bester Sommerabendstimmung im Schulgarten genossen werden konnte, kamen die Mitglieder der Schulband zum Zuge. Sie präsentierten erfolgreich mehrere aktuelle Songs, bevor am Ende der Vorstellung alle Musikerinnen und Musiker sich in einem letzten Beitrag, dem Song „Yellow Submarine“ zusammenfanden.

Aber das reicht uns noch nicht….! Während an der Sommerserenade nur Ensembles zum Zuge kamen, präsentierten knapp eineinhalb Wochen später Solisten und kleinere Ensembles ihr Können. Dem Aufruf von Frau Meiser, sich freiwillig zu melden, waren einige engagierte Schülerinnen und Schüler gefolgt, die an diesem Abend ihre große Freude am Musizieren mit dem Publikum teilen wollten. Unter den Gästen befanden sich zum ersten Mal einige Senioren aus einem nahe gelegenen Wohnstift, die man zu diesem Musikabend ins Mannlich eingeladen hatte.

Und so präsentierten zunächst Jemima Seitz (5b) und ihr Bruder Simeon Seitz ein Zusammenspiel aus Klavier und Geige. Anschließend spielte Thomas Thielen aus der 6a drei Stücke auf dem Flügel und begeisterte seine Zuhörer mit seinem Können.

Anschließend traten nochmals Jemima und ihre Schwester Naomi Seitz ins Rampenlicht und präsentierten ein Duett für Cello und Geige. Ihnen folgte Melvin Memic mit zwei hervorragend vorgetragenen Klavierstücken und im Anschluss begeisterten Alina Klöwer (8a), Lena Jacob und Elisabeth Weyers mit einem Fötentrio  ihre Zuhörer.

Bevor Dinah Grun (9a) und Naemi Grun (11) abwechselnd höchst anspruchsvolle Stücke auf der Violine bzw. auf dem Klavier vortrugen und damit lang anhaltenden Applaus ernteten, bildeten Christina Schmidt und Naomi Seitz ein letztes Mal ein Cello-Duo und Pauline Fuchs aus der 5c glänzte am Klavier.

Am Ende dieses aus sehr unterschiedlichen Stücken bestehenden Konzerts waren alle Zuschauer begeistert von dem Können der Schülerinnen und Schüler und applaudierten lang anhaltend. Die Idee Frau Meisers, Freiwillige nach ihrem eigenen Geschmack vortragen zu lassen, fanden alle Besucher einer Wiederholung wert.

 

 

DELF-Prüfung… Französisch auf hohem Niveau

 Die DELF-AG, geleitet von unserer Französischlehrerin Uta Linke, bereitet Schülerinnen und Schüler auf die Sprachprüfung DELF vor. Warum ist es sinnvoll ein solches Zertifikat zu erwerben?

Mit DELF bekommen die Schülerinnen und Schüler ein international anerkanntes Sprachzertifikat. Darüber hinaus bedeutet DELF ein zusätzlicher Trumpf in vielen Situationen, zum Beispiel im Studium, Praktikum und Beruf.

Das vom französischen Unterrichtsministerium entwickelte Sprachzertifikat bestätigt, dass die Schülerinnen und Schüler Französisch auf einer bestimmten Niveaustufe verstehen, lesen, schreiben und sprechen können.

Nach dem „Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER)“ gibt es verschiedene Niveaustufen, die im Falle des DELF-Zertifikats unabhängig voneinander abgelegt werden können. Auch in diesem Schuljahr hat Frau Linke ihre AG-Teilnehmerinnen auf die Niveaustufe B2 vorbereitet, mit der es den Schülerinnen nach erfolgreichem Bestehen der Prüfung möglich ist, in Frankreich zu studieren.

Die schriftliche Prüfung zur Erlangung des Zertifikats fand am Samstag, den 9. Juni 2018, statt. Hierbei wurden Hörverstehen, Leseverstehen und Textproduktion geprüft. Am Donnerstag, den 14. Juni 2018, schloss sich noch eine 20-minütige  mündliche Prüfung an. Diesen Herausforderungen stellten sich nach intensiver Vorbereitung Katharina Fritzler, Johanna Gauer, Naemi Grun und Michelle Stein, alle Klassenstufe 11. Nach Ablegung der Prüfung müssen sich die Kandidatinnen allerdings noch etwas gedulden, denn die Ergebnisse gibt es erst nach den Herbstferien, und erst kurz vor Weihnachten erhalten die erfolgreichen Teilnehmer ihr Zertifikat. Bis dahin heißt es Daumen drücken, obgleich alle Schülerinnen zuversichtlich sind, dass sie die Prüfung bestanden haben.

 

Sieg im Fremdsprachenwettbewerb

Mannlichschülerinnen holen Bundessieg im Finale des Fremdsprachenwettbewerbs in Schwerin

Vier Schülergruppen des Christian von Mannlich-Gymnasiums beteiligten sich im laufenden Schuljahr mit großem Erfolg am Bundeswettbewerb Fremdsprachen. Ein Team der Klassenstufe 6 wurde im Mai Landessieger im Teamwettbewerb und vertrat das Saarland beim Bundeswettbewerb in Schwerin. Dort setzten sich die Mannlich-Schülerinnen  erfolgreich gegen 36 Landessieger durch und wurden zu ihrer eigenen Überraschung  Bundessieger.

 Der Bundeswettbewerb Fremdsprachen ist ein Angebot an Schülerinnen und Schüler, ihre Fremdsprachenkenntnisse kreativ umzusetzen und, mit etwas Glück, dafür reichlich belohnt zu werden. Ob Drama oder Komödie, Video oder Hörspiel – willkommen ist jeder Beitrag, der sich phantasievoll mit der Fremdsprache beschäftigt. In diesem Jahr nahmen insgesamt vier Schülergruppen des Christian von Mannlich-Gymnasiums an diesem Wettbewerb teil und reichten in der Kategorie TEAM ihre Beiträge ein. Vor einigen Wochen erhielten drei Teams eine Einladung ins Kultusministerium zur offiziellen Preisverleihung, wodurch klar war, dass deren eingereichten Beiträge als preiswürdig eingestuft wurden.

Mitte Mai wartete man gespannt auf die Siegerehrung, die von Kultusminister Ulrich Commerçon vorgenommen wurde. Mit einem zweiten Preis wurden die Schüler der Klasse 8c gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Catrin Stöck für ihren englischsprachigen Team-Beitrag „I´d rather be at Hogwarts“ geehrt. Ebenfalls über einen zweiten Preis freuten sich die Schauspieler der Klasse 6c, die unter Anleitung ihrer Französischlehrerin Janina Hüther-Georgi ein französischsprachiges Video mit dem Titel „Ma chambre“ gedreht hatten. Dieser Erfolg war um so beachtenswerter, da sich die teilnehmenden Schülerinnen noch im ersten Lernjahr im Fach Französisch befinden. Der Höhepunkt war jedoch der erste Preis, der den Englischschülerinnen der Klasse 6c überreicht wurde. Im Rahmen einer freiwilligen Arbeitsgemeinschaft hatten die Mädchen zusammen mit ihrer Englischlehrerin Catrin Stöck ein Drehbuch geschrieben, das in einem Friseursalon spielt und sich unter anderem sogar mit der jüngsten royalen Hochzeit in London beschäftigt. Der Beitrag „Hair & scissors“ hatte der Jury in Saarbrücken so gut gefallen, dass die Sechstklässlerinnen das Saarland im Finalwettbewerb in Schwerin vom 7. bis zum 9. Juni vertreten durften.

Und so reisten am Mittwoch, den 6. Juni, die Landessieger Carina Nihalani, Evelyn Omlor, Aviya Gronwald, Sevde Karatas, Safa Jamous, Laveen Kafli und Saphira van der Laan erwartungsvoll gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Stöck nach Schwerin. Im Anschluss an die Eröffnungsfeier wartete dort die größte Herausforderung auf die Mannlichschülerinnen: die Teilnahme am Bundesfinale. Hier musste man die Fachjury überzeugen und sich gegen 36 Siegerteams aus den anderen Bundesländern im Bereich moderne Fremdsprachen durchsetzen. Wie die Aufführungen und Videos zeigten, war die Konkurrenz beachtlich. „Was hier zählt, ist allein der olympische Gedanke nach dem Motto `Dabei sein ist alles´“, so Lehrerin Frau Stöck während einer Aufführungspause. „Alle Teams sind ja bereits Gewinner.“ Was eigentlich als Trost für eine eventuelle Nicht-Platzierung gedacht war, erwies sich jedoch als völlig überflüssig, als die Bundessieger genannt wurden. Trotz starker Konkurrenz konnten die Schülerinnen die Jury überzeugen und erhielten den ersten Preis als Bundessieger im Teamwettbewerb. Die Freude bei den „Salon-Mädels“ war unbeschreiblich. „Wir haben den Pott nach Hause gebracht“, jubelten die jungen Talente in Anlehnung an den Fußball. Frau Stöck, ebenso „platt“ angesichts des Sieges, führt den Erfolg auch auf die besondere Stellung der modernen Fremdsprachen am Mannlich-Gymnasium zurück: „Wir unterstützen den intensiven Fremdsprachen-Unterricht ab Klasse 5 in Englisch und ab Klasse 6 in Französisch durch den Schwerpunkt Kommunikation. Dazu führen wir begleitend von Anfang an konsequent mündliche Prüfungen durch. Beides zusammen bildet eine gute Grundlage für den erfolgreichen Erwerb einer Fremdsprache.“  Die Urkunde und ein Preisgeld von 500 Euro wurden im Rahmen der Preisverleihung mit großer Freude entgegengenommen. „Die Urkunde hängen wir gleich in den großen Eingangsbereich unseres Neubaus, damit alle sie sehen können“, verkündete Aviya Gronwald, sichtlich stolz auf die gemeinsam erbrachte Leistung.

Auch Landrat Dr. Theophil Gallo ließ es sich nicht nehmen, den Schülerinnen und ihrer Lehrerin Frau Stöck persönlich seine herzlichsten Glückwünsche auszusprechen. Er empfing die erfolgreichen Bundessieger in seinem Büro und gratulierte ihnen zu ihrem sensationellen Erfolg, sind sie doch das erste saarländische Team, das einen solchen Erfolg mit nach Hause gebracht hat. Zum Abschluss gab es dann noch für alle Teilnehmerinnen ein Geschenk mit auf den Weg verbunden mit dem Vorschlag, die Ausgrabungen im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim zu besuchen.

Jetzt aber bleiben erst einmal die Ferien zum Ausruhen, doch danach geht es gleich weiter mit einer neuen Arbeitsgemeinschaft in den nächsten Fremdsprachenwettbewerb. Und vielleicht heißt es ja auch im nächsten Jahr: „Bundesfinale, wir kommen.“

Landrat

Actionbound für das Römermuseum Schwarzenacker

Seminarfach der Klassenstufe 11 entwickelt Actionbound für das Römermuseum Schwarzenacker

 Actionbound?? Selbst für erfahrene Internetnutzer ist dieser Begriff zunächst ein Fremdwort, mit dem man nicht viel anzufangen weiß. Actionbound, so weiß es Wikipedia, ist ein sogenanntes „serious game“, mit dessen Hilfe man Schnitzeljagden, mobile Abenteuer oder Schatzsuchen entwickeln kann. Die Mitglieder des Seminarfaches unter Leitung von Frau Schneider haben nun in Zusammenarbeit mit dem LPM in Dudweiler, der Stiftung Römermuseum und der Grundschule Sonnenfeld ein Actionbound entwickelt, das den Benutzer auf interessante und abwechslungsreiche, mitunter auch spielerische Art und Weise in die Römerzeit entführt und historisches Wissen vermittelt. Unterstützt wird das Projekt, das unter dem Titel „Digitale Schnitzeljagd durch die Stadtbibliothek und Römermuseum“ firmiert, von „Kultur+ im Saarpfalzkreis“. Förderung erhält es außerdem von „TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel“, einer Initiative der Kulturstiftung des Bundes.

In einer Feierstunde stellten die Schülerinnen und Schüler in den Räumlichkeiten des Römermuseums ihr Actionbound einer breiteren Öffentlichkeit vor. Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind begrüßte die Vertreter des LPM Frau Karoline Engel und Herrn Hugo Adolph, den Leiter des Museums Professor Dr. Klaus Kell sowie weitere Gäste, aber vor allem die Entwicklerinnen und Entwickler des Actionbounds selbst und bedankte sich im Namen aller Beteiligten für deren Engagement. Die Seminarfachteilnehmer erklärten den Gästen anschließend in einem Kurz-Vortrag, wie die ersten Ideen weiterentwickelt wurden, welche unterschiedlichen Actionbounds zustande kamen und wie man die Actionbounds anwendet. Actionbounds, so die Schülerinnen und Schüler, können eine Führung nicht ersetzen, aber sie können dazu anregen, sich aktiv mit dem historischen Wissen vertraut zu machen und das Wissen, das man durch Führungen erworben hat, zu vertiefen. Durch den spielerischen Umgang mit der Materie steigert man das Interesse an der Ausstellung. Actionbounds gibt es für die Unterstufe, die Oberstufe, für Grundschulen und Kindergartenkinder sowie für Flüchtlinge.

Im Anschluss an die Vorstellung der Arbeitsergebnisse wurden alle Gäste noch zu einem römisch anmutenden Umtrunk und Snack in den Ausgrabungsgebäuden eingeladen.

Actionbound

UNESCO-Ländertag „Indien und Sri Lanka“

Aval, Pongal, Kesari, Kadalai, Papadams, Katlet – wenn solche Gerichte aufgetischt werden, muss wieder ein UNESCO-Ländertag am Mannlich-Gymnasium sein. So war es dann auch, dass am Mittwoch, den 30. Mai, ca. 30 Personen, Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern, zumeist im traditionellen Sari gekleidet, in der Aula die beiden Länder Indien und Sri Lanka vorstellten. Sie folgten damit der Mannlich-Tradition als UNESCO-Projektschule, nach der jedes Schuljahr ein bis zwei Herkunftsländer unserer Schülerschaft im Rahmen eines Vormittags vorgestellt werden.

Neben dem leckeren Essen gab es auch noch Chai-Tee, charmante und lehrreiche Gespräche, Präsentationen zu Aspekten der sri-lankischen und indischen Kultur, wie z.B. Sport, Schrift und Religion, und einen sehr kurzweiligen Vortrag von Eshan Gawande aus der 7b über sein Geburtsland Indien.

Ursprünglich nur bis 11.30h vorgesehen, gefiel der UNESCO-Ländertag „Indien und Sri Lanka“ allen Beteiligten so gut, dass er spontan bis 13.30h verlängert wurde. Ein herzliches Dankeschön hier nochmals an alle beteiligten Familien!

 

 

Neubaueinweihung

 

Stark beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Viel Arbeit, Kreativität und sprachliches Können wurden belohnt

Drei Schülergruppen des Christian von Mannlich-Gymasiums, die am Bundeswettbewerb Fremdsprachen teilgenommen haben, wurden am Mittwoch, den 9. Mai, ins Kultusministerium nach Saarbrücken zur offiziellen Preisverleihung eingeladen. Während der Veranstaltung wurden Beiträge in verschiedenen Sprachen präsentiert, damit man auch einen Einblick in die Arbeit der anderen Gruppen bekommen konnte. Gespannt warteten die Teilnehmer dann aber auf die Siegerehrung, die vom Kultusminister Ulrich Commerçon vorgenommen wurde.

Die Schüler der Klasse 8c gewannen mit ihrem englischsprachigen Team-Beitrag „I’d rather be at Hogwarts“ den zweiten Preis und freuten sich mit ihrer Lehrerin Catrin Stöck über die Urkunden und das Preisgeld. Über ein Jahr hatten die Schüler gedreht und Szenen geschrieben. Bei ihrer Englandfahrt, in der Skifreizeit und in den naturwissenschaftlichen Räumen unserer Schule, überall war die Kamera dabei. Aus all diesen Szenen ist eine tolle Geschichte entstanden.

Ebenso jubelten neun Schauspieler der Klasse 6c, der Technikverantwortliche aus der 7a und ihre Französischlehrerin Janina Hüther-Georgi über den zweiten Preis, den sie für ihr französischsprachiges Video „Chambre“ erhielten. Im Französischunterricht hatten sie sich mit Zimmern, Einrichtungsgegenständen und Zahlen beschäftigt. Daraufhin wurden Verkaufsgespräche geschrieben und geübt. Gedreht wurde die Szene dann im Möbelhaus BRAUN, das sehr kooperativ und zuvorkommend war. In diesen realen Räumlichkeiten war der Dreh für die Schüler noch motivierender und hat allen Beteiligten viel Spaß bereitet.

Das Highlight war der erste Preis, der den Englischschülerinnen aus den 6c überreicht wurde. Als AG hatten die Mädchen zusammen mit Frau Stöck nachmittags und an Wochenenden das Drehbuch geschrieben und ihre Friseurszenen gedreht. Der Beitrag „Hair&scissors“ hat der Jury so gut gefallen, dass die Sechstklässlerinnen das Saarland beim Sprachenfest in Schwerin (7. – 9. Juni) vertreten dürfen. Dazu werden die besten Teams eingeladen, die sich im Wettbewerb TEAM Schule in den Bundesländern qualifiziert haben. Wir wünschen den Mädchen bei ihrer Präsentation am 8. Juni viel Erfolg!

Janina Hüther-Georgi

 

Mannlich-Charmeoffensive in Großbritannien

Unsere Siebtklässler sind wieder zurück von ihrer Mission, die Engländer mit guter Laune zu überziehen. Im Rahmen ihrer diesjährigen Intensivlerntage haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a-d in unzähligen Begegnungen gezeigt, wie freundlich und humorvoll deutsche Gymnasiasten sein können – und wie gut sie Fußball spielen können.

Natürlich ging es bei der Klassenfahrt nach England vor allem darum, Inhalte aus dem Englischunterricht und dem bilingualen Sachfachunterricht anzuwenden und zu vertiefen. Aber dafür mussten unsere Schülerinnen und Schüler auch Kontakt zu Briten knüpfen, sei es mit den Schauspielern des Freilichtmuseums Blist Hill in Shropshire, mit den Schülerinnen und Schüler unserer Partnerschule Noadswood School in Southampton, mit Verkäufern in Bristol und auf dem Camden Market oder aber mit Straßenkünstlern auf dem Leicester Square in London. Und offensichtlich hatten ALLE ihren Spaß daran …

 

 

Digitales gesund lernen

Medienbildung mit kritischen Blick auf die Gesundheit gab es in einem besonderen Workshop-Format am Mannlich-Gymnasium

IMG_3633 (1)Medienkompetenz und Gesundheit gehören zu den wichtigsten Entwicklungsfeldern schulischer Bildungsarbeit, denn Jugendliche sind praktisch immer online. Sucht, psychischer Stress, mangelnde Bewegung oder Defizite in der Ernährung sind dabei nur einige der dadurch bedingten Gefahren. Mit dem “Digi Camp” geht das Christian von Mannlich-Gymnasium einen neuen Weg, dieser Entwicklung präventiv zu begegnen. Das interaktive Bildungsformat ist ein gemeinsames Projekt der Krankenkasse Barmer und dem Bonner Social Impact Start up BG3000 in Zusammenarbeit mit dem TÜV Rheinland. Erfahrene Referenten und Experten aus Universitäten und Klinken, aus der Medienproduktion und -gestaltung erarbeiten mit den Schülern über drei Schultage den sensiblen Umgang mit Daten, kreative Formen des Präsentierens, problematisieren pathologisches Nutzungsverhalten oder diskutieren kritisch die Implikationen des Journalismus im digitalen Zeitalter. 2017 fand in Bad Godesberg das erste “Digi Camp” unter Schirmherrschaft des damaligen Bundesgesundheitsministers Hermann Gröhe statt.

30624245_841112672756891_1142514038639427584_oDer sichere Umgang mit digitalen Medien ist heute eine Schlüsselkompetenz in der Forschung und auf dem Arbeitsmarkt. Gerade wegen der Schnelllebigkeit der Digitalisierung muss der sichere und vor allem gesunde Umgang mit den Möglichkeiten des Internets aktiv gelernt werden. Freiheit und Chancen des digitalen Zeitalters sind eine Säule der Arbeit einer UNESCO-Projektschule. Damit eng verknüpft ist die Idee des Aufbaus kritischen Medienkonsums, die zum Programm als Modellschule für Verbraucherbildung gehört. Deshalb ergibt sich schon aus dem Profil des Mannlich-Gymnasiums ein besonderer Auftrag im Bereich Medienkompetenz.

Weniger bekannt als die Schulleistungsstudie PISA ist die internationale Vergleichsstudie “International Computer and Information Literacy Study” (ICILS), die bereits 2013 Kinder auf deren computer- und informationsbezogene Kompetenzen getestet hat. Das Urteil fiel ernüchternd aus: Nur ganz wenige Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufen sind in Deutschland in der Lage, selbstständig online ermittelte Informationen sicher zu bewerten und daraus formal anspruchsvolle Informationsprodukte herzustellen. Genau diese Fähigkeiten werden aber dringend benötigt. Denn wir wissen alle, dass die Entwicklung der Digitalisierung seither nicht stehengeblieben ist.

30624071_840975809437244_424007860179959808_oDieser Prämisse folgend, hatten die Schüler der 8. Jahrgangsstufe am Mannlich über drei Tage einen vollen Stundenplan. Methodisch vielfältig ging es in Workshops mit Psychologen, Schauspielern, Bloggern, Informatikern und anderen Experten um Präsentationstechniken, Mechanismen des Online-Journalismus, Sucht durch digitale Spiele und Storytelling in Hörformaten wie Podcasts.

Ganz passend zu diesem Programm ist es, dass das Mannlich-Gymnasium aufgrund seines Schulentwicklungskonzepts für den Bereich Medien bereits Ende März als eines von fünf Gymnasien im Saarland vom Ministerium für Bildung und Kultur als “Medienschule” ausgewählt wurde. Insgesamt hatten sich 89 Schulen im Saarland mit einem Konzept um die Auszeichnung beworben. Mit einer Förderung von 30 000 Euro durch das Ministerium können nun mobile Endgeräte für die Arbeit im Unterricht angeschafft und die digitale Infrastruktur auf den neuesten Stand gebracht werden.

 

Klassenzimmer wird zur Theaterbühne

,,Man kann nicht alles mit dem Kopf verstehen!‘‘ – eines von vielen, schlauen Zitaten, die Monsieur Ibrahim seinem Freund Momo mit auf den Weg gibt.

Monsieur Ibrahim, ja das ist eine der Hauptfiguren im diesjährigen Klassenzimmerstück des Pfalztheaters Kaiserslautern, welches vor den Ferien bei uns zu Gast war. Das Schauspiel bewundern durften dabei die Schülerinnen und Schüler der beiden Französisch-Grundkurse aus der 11. und 12. Klasse, die sich für das Abitur bereits mit dem dazugehörigen Werk des bekannten, französischen Autors, Éric-Emmanuel Schmitt, beschäftigt haben. Natürlich auf Französisch.

Die deutsche Inszenierung erzählt die Geschichte einer ganz besonderen Freundschaft zweier Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Momo, ein elfjähriger Junge, der nur bei seinem Vater aufwächst und Monsieur Ibrahim, der Araber vom Eck, der einen kleinen Laden besitzt. Im Laufe der Handlung lernen sich die beiden Pariser kennen und es entwickelt sich ein enges Verhältnis zwischen den beiden. Dabei lernt Momo viel von M. Ibrahim und die beiden unterhalten sich über die verschiedensten Themen: Frauen, Religion und natürlich über das Leben selbst. Das Abenteuer beginnt jedoch erst richtig für den kleinen Jungen, als sie sich auf die Reise zu M. Ibrahims Heimat begeben, dem goldenen Halbmond.

Anschließend an die Vorführung gab es noch eine kleine Runde, in der sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Schauspieler und dem Dramaturgen des Stückes unterhalten und über das Stück austauschen konnten. Dabei wurden z.B. kleine Unterschiede zwischen dem Buch und dem Schauspiel festgestellt.

Alles in allem hat es allen Beteiligten sehr gut gefallen, sodass wir uns jederzeit wieder über einen Besuch des Pfalztheaters bei uns im Hause freuen.

Artikel von: Nils Luca Zarn