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Michael Keller siegt bei Jugend forscht

Im Juni 2014 erhielt Michael Keller sein Abiturzeugnis am Mannlich-Gymnasium. Dies hielt ihn trotzdem nicht davon ab mit seinem Betreuer Herr Klinck im letzten Jahr beim Wettbewerb Jugend forscht anzutreten. Damals belegte Michael den 3. Platz in der Kategorie Technik. In diesem Jahr konnte Michael nun zum letzten Mal mit der Unterstützung des Mannlich-Gymnasiums am Wettbewerb teilnehmen, da er die Altersgrenze erreicht hat. Wie die Überschrift schon suggeriert, Michael hat den Landeswettbewerb in Biologie gewonnen und vertritt das Saarland in Paderborn  beim Bundeswettbewerb (26.5.-29.5.). Sein Thema Reduktion der „Prä-Schock-Pause – durch EKG-Analyse unter Thoraxkompression“. Zur genaueren Erklärung hier die Kurzfassung der Arbeit:

„Ziel einer Defibrillation ist es, mit gezielten Stromschlägen eine Asystolie am Herz zu erzeugen, damit ein geordneter Herzschlag wieder möglich ist. Folglich wird sie nur bei Herzrhythmusstörungen durchgeführt. Vor jeder Defibrillation muss der Herzrhythmus durch ein kurzes EKG analysiert werden. Unter Herzdruckmassage ist es bisher nicht möglich, die Herzaktivität zu beurteilen. Ob eine Defibrillation erfolgreich ist, hängt aber sehr stark von der zur Analyse benötigten Zeit ab, in der direkt vor dem Schock keine Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt werden dürfen. Mir ist es gelungen, eine Methode zu entwickeln, durch die man trotz laufender Reanimation den Herzrhythmus analysieren kann.“

Michael hat nicht nur die Jury von Jugend forscht restlos begeistert, sondern auch Ärzte und Hersteller von Defibrillatoren.

Das Mannlich-Gymnasium gratuliert Michael und drückt ihm für den Bundeswettbewerb die Daumen. Michael Keller ist der dritte Schüler in der Historie des Mannlich-Gymnasiums, der es zum Bundeswettbewerb von Jugend forscht geschafft hat.