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Tag der Chemie

Am Donnerstag, den 12.Dezember 2019, fuhren der Leistungskurs Chemie der Jahrgangsstufe 11 und interessierte Schülerinnen der Grundkurse Chemie 11 und 12 (insgesamt 32 SchülerInnen)  in Begleitung ihrer Lehrerinnen und Lehrer Frau Grun, Herr Forsch und Frau Schuhmacher zum Tag der Chemie zur Hochschule Kaiserslautern nach Pirmasens.

Der Tag der Chemie, der in seiner jetzigen Form vom Verband der Chemischen Industrie Rheinland-Pfalz initiiert wurde und für den das Christian von Mannlich-Gymnasium als einzige teilnehmende Schule ausgesucht wurde, dient dazu, SchülerInnen die Vielfalt der Arbeitsfelder von Chemikern in der chemischen Industrie, dem viertgrößten Arbeitgeber Deutschlands, vorzustellen.

So vielfältig wie die Wissenschaft der Chemie ist, so vielfältig waren auch die vier Workshops aus dem Bereich der Polymerchemie, an denen unsere SchülerInnen im Laufe des Tages mit großem Interesse teilnahmen:

Im Rahmen der chemischen Analytik beschäftigten sich die Workshop-TeilnehmerInnen mit einem  sehr praxisnahen Alltagsphänomen unter Anleitung von Professor Stumm. Man untersuchte nämlich das  Wasseraufnahmevermögen des Superabsorbers von Babywindeln.

Bei Professor Grishschuk konnten die SchülerInnen sich in einem zweiten Workshop sowohl theoretisch als auch praktisch mit dem Thema Polymerisation von hochvernetzten Kunststoffen  beschäftigen. Positiver Nebeneffekt war die Herstellung von Weihnachtsbaumschmuck aus Epoxidharzen und die Synthese und Färbung von Polyurethanschäumen.

Ganz dem Färben von Textilien gewidmet war das Angebot von Frau Professor Medina: Hier  lernten die SchülerInnen die Eigenschaften von kristallinen Polymeren kennen, die erst gefärbt werden können, wenn die kristalline Struktur durch Erhitzen geschwächt wird. Das Ergebnis war sehr farbenfroh und begeisterte alle Jung-Laborassistenten.  

Das Thema Elastomere schließlich stand im Zentrum des vierten Workshops, durchgeführt von Professor Grun, bei dem die Schüler beobachten als auch erklären konnten, dass Elastomere ihre Elastizität beim Kontakt mit flüssigem Stickstoff verlieren. Des Weiteren durften sie einen Flummi herstellen, indem sie die Ausgangsstoffe abwogen, die Vulkanisation beobachteten, die Färbung durchführten und die hergestellte Kautschukmischung in Ballformen abfüllten, die mithilfe einer Presse zum Produkt führten.

Fazit: Zum einen ist die Chemie noch viel spannender und vielfältiger als wir gedacht haben, und zum anderen steht fest, dass wir ganz bestimmt wieder nach Pirmasens fahren werden!