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Mathematik ohne Grenzen

Zum wiederholten Mal nahm unsere Klasse, die 10c, an „Mathe ohne Grenzen“ teil.  Das Besondere an diesem internationalen Mathewettbewerb ist, dass die ganze Klasse zusammenarbeitet und Teamwork in ganz besonderem Maße gefragt ist.

Gleich zu Beginn des Wettbewerbs, der am 29. Januar 2019 stattfand, teilten wir uns in Gruppen von 4-6 Personen auf und das Knobeln konnte beginnen, denn bei diesen Aufgaben ist vor allem Nachdenken und Ausprobieren gefragt. Hinzu kommt noch eine besondere Herausforderung, die darin besteht, dass jedes Jahr eine Aufgabe in einer Fremdsprache gestellt und zu beantworten ist: entweder in Englisch, Französisch, Spanisch oder Italienisch. Daher auch der Name: Mathe ohne Grenzen.

Beim Bearbeiten der 13 Aufgaben fiel uns auf, dass 90 Minuten wirklich schnell vergehen können und dass Mathe nicht immer Einzelarbeit und Verzweiflung bedeuten muss. Sobald ein Team bei einer Aufgabe an seine Grenzen kam und nicht mehr weiterwusste, konnte ihm ein anderes Team auf die Sprünge helfen.

Unsere Klasse hätte niemals damit gerechnet, dass wir zu den besten drei 10er Klassen im Saarland gehören würden. Als wir diese Nachricht bekamen, war die Freude groß. Und so fuhr die ganze Klasse am Freitag vor den Osterferien, begleitet von unserer Mathelehrerin Frau Veith, mit dem Zug nach Saarbrücken. Die Fahrtkosten wurden dabei freundlicherweise von der Organisation des Mathewettbewerbs übernommen. Als wir dann an der Universität des Saarlandes ankamen, war die Spannung förmlich zu spüren. Welchen Platz hatten wir nun gewonnen? Und wie würde der zusätzliche  Wettbewerb der drei Sieger vor Ort ablaufen? Um auch diese Herausforderung meistern zu können, hatten wir im Vorfeld bereits zehn Mitschüler ausgewählt, welche sich nun in drei Runden gegen ihre Herausforderer behaupten mussten. In jeder Runde wurden drei Aufgaben bearbeitet, für die jeweils drei Minuten Zeit waren.

Da für den Gewinner dieser kleinen Spielrunde 100 Euro und für den Zweitplatzierten 50 Euro Preisgeld ausstanden, war der Kampfgeist unserer Klasse geweckt und wir gaben unser Bestes. Auch beim Hauptwettbewerb gab es große Gewinne zu erzielen: 300 Euro für die erstplatzierte Klasse, 200 Euro für die zweitplatzierte und ganze 100 Euro für die drittplatzierte.

Gespannt warteten wir auf die Siegerehrung, bei der verkündet wurde, dass unsere Klasse beim Hauptwettbewerb den zweiten Platz belegt hatte und sich über 200 Euro freuen durfte. Das war ein echtes Erfolgserlebnis für uns! Als dann auch noch verkündet wurde, dass wir sogar die Spielrunde vor Ort gewonnen hatten, wurde unsere Klassenkasse insgesamt um ganze 300 Euro erweitert. Doch das war noch nicht alles, es standen nämlich noch die Anwendungspreise aus. Per Losverfahren wurde entschieden, ob wir den Eintritt ins Dynamikum, ins Weltkulturerbe oder den Eintritt in die Boulderhalle Dudweiler geschenkt bekamen. Natürlich hatten wir einen heimlichen Favoriten, und da das Glück an diesem Tag mit uns war, gewannen wir diesen auch: den Ausflug in die Boulderhalle. Einen Teil des gewonnenen Geldes wollen wir nun für die Zugfahrt nach Dudweiler ausgeben. Was mit dem Rest geschieht, wissen wir noch nicht genau. Doch wir sind guter Dinge, dass wir etwas Schönes damit unternehmen werden.

Der Tag in Saarbrücken war allerdings nicht nur wegen unseres großen Gewinns so schön. Vor Ort wurden wir sehr freundlich empfangen. Mit leckerem Essen und Trinken wurde für unser Wohlergehen gesorgt und für die gute Stimmung gab es einen Orchesterauftritt mit Sängerbegleitung.

Insgesamt war der ganze Tag eine besondere Erfahrung für uns und eine schöne Abwechslung zum normalen Schulalltag.

Emilia Barton und Elias Müller, 10c