Skilehrfahrt 2018

März 5, 2018 in News von C. Klinck

Ski und Rodel gut!

Strahlender Sonnenschein und Neuschnee im Wechsel bescheren Mannlichschülern eine perfekte Skilehrfahrt im Salzburger Land

 Ende Januar steigt die Spannung in der Klassenstufe 8 des Christian von Mannlich-Gymnasiums kontinuierlich an, denn wie jedes Jahr bereitet man sich zu dieser Jahreszeit auf die Skilehrfahrt vor, die nach Österreich auf die Felser Alm führt. Aber bevor es losgeht, heißt es erst einmal für alle, die keine eigene Ski-Ausrüstung besitzen: Anprobe! Denn das Mannlich-Gymnasium verfügt über einen sehr gut ausgestatteten Vorrat an eigenen Skiern, Skischuhen und Helmen für ca. 80 Schüler, sodass jeder Schüler mit der Grundausstattung bestens versorgt werden kann.

Ende Januar ging es dann nach langer Vorfreude endlich in Begleitung von 6 Lehrkräften, die aufgrund ihrer Zusatzausbildung auch als Skilehrer tätig sein dürfen, auf nach Obertauern ins Jugendhotel „Felser Alm“. Die Unterkunft, die die Mannlichtruppe schon seit 27 Jahren ununterbrochen beherbergt, liegt nur 10 Busminuten vom Skigebiet entfernt und ist mit der Beherbergung von Schulklassen bestens vertraut.

Nach ihrer Ankunft wurden die Schüler gemäß ihren Fahrerfahrungen in vier Anfängergruppen und eine Fortgeschrittenengruppe eingeteilt und bei schönstem Sonnenschein ging es am nächsten Tag gleich ab auf die Piste und zum Übungshang. Hier leisteten die Mannlichlehrer mit ihren „Lehrlingen“ so gute Arbeit, dass bereits am 4. Tag alle Schülerinnen und Schüler ins Skigebiet mitgenommen werden konnten und zeigen konnten, was sie in den wenigen Tagen bereits gelernt haben. Eva Schwinn, im Schulalltag verantwortlich für die Fächer Geschichte und Französisch und zum wiederholten Male als Skilehrerin dabei, freut sich sichtbar: „Selten haben wir so tolles Wetter erlebt wie bei dieser Tour. Das hat mit dafür gesorgt, dass die Schüler rasch große Fortschritte gemacht haben und sich jetzt schon sicher auf den Pisten bewegen können.“ Damit dabei möglichst wenig passiert, wurden entsprechende Vorkehrungen getroffen. „Die Schüler werden nie ohne eine ausführliche theoretische Einweisung ins Skigebiet gelassen. Fahrregeln und eine Aufklärung über die Gefahren im Skigebiet sind dabei selbstverständliche Unterrichtsbausteine vor Ort.“

Zu einem zünftigen Skilehrgang gehört natürlich auch die entsprechende Verpflegung, wobei sich Germknödel und Kaiserschmarren zu absoluten Rennern bei Schülern wie bei Lehrern entwickelten.  Und obwohl der ungewohnte Sport an der frischen Luft manche Ermüdungserscheinungen nach sich zog, war man abends wieder munter, sodass für gemeinsame Spiele, Karaoke-Abend und Disco  immer noch genügend Energie da war. Und hier zeigt sich eine weitere positive Seite der gemeinsamen Skilehrfahrt. Die Schülerinnen und Schüler lernen nicht nur Skifahren, sondern entwickeln rasch einen engeren Zusammenhalt und Gemeinschaftssinn, der auch nach der Skiwoche in den Schulalltag positiv hineinwirkt. Und so wird es auch im nächsten Jahr für die kommende Klassenstufe 8 wieder heißen: Ski und Rodel gut!