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SZ 22.11.2011 "Juniorunternehmen"


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Toller Teamgeist statt Rumgezicke und Hänseleien


In der Klasse 9d des Homburger Christian-von-Mannlich-Gymnasiums wird Gemeinschaft groß geschrieben - Viele richtig gute Schüler

Manchmal werden sie die Streber genannt, doch die Mädchen und Jungen der Klasse 9d des Mannlich-Gymnasiums in Homburg haben einfach Spaß am Lernen. Und einen tollen Teamgeist.

Homburg. Wenn man sich die Klasse 9d des Christian von Mannlich-Gymnasiums in Homburg anschaut, stellt man erstmal nichts Untypisches fest: Die Jungen und Mädchen sehen aus wie alle anderen Neuntklässler, sind ähnlich laut oder leise, haben die selben Interessen wie andere Schüler in ihrem Alter. Schaut man aber etwas genauer hin, wird ein Unterschied schnell klar.

„Man nennt uns manchmal Streber." Bei Deborah Steinmetz klingt das aber nicht irgendwie gequält, sondern fast ein bisschen stolz. „Ihre" 9d wird bilingual unterrichtet, die erste Fremdsprache Englisch haben sie fast perfekt drauf. Und wenn man sich den Notendurchschnitt der Klasse anschaut, dann wird zügig deutlich: Hier haben sich wohl ein paar richtig gute Schüler gefunden. Doch nicht nur auf dem Papier scheint die 9d glänzen zu können. „Wir haben einen richtigen Teamgeist, es gibt kein Rumgezicke, keine Hänseleien." Die Klasse ist sehr leistungsorientiert, gesunde Konkurrenz gibt's auch.

Bei allem Streben, Deborah und ihre Klasse bleiben doch normale Mädchen und Jungen. „Bei mir geht das mit dem Weggehen jetzt langsam los. In der fünften und sechsten Klasse war schon ein Geburtstag ein Highlight. Nun gehe ich auch am Wochenende aus." Und wenn einer mal nicht so mitkommt, wird geholfen. „Wenn jemand etwas abhängt, dann unterstützen wir auf jeden Fall", so Deborah. Freundin Claudia ergänzt: „Man muss sich aber auch nicht schämen, wenn man von sich aus um Hilfe bittet." Gemeinschaft wir groß geschrieben in der 9d. Da überrascht auch Deborahs Antwort auf die Frage, welchen Wunsch sie hätte, nicht: „Dass wir auch nach Ende der Schulzeit gute Freunde bleiben." thw

> Download: SZ-Artikel vom 15.09.2006