Beim diesjährigen Bundeswettbewerb „Bio find ich kuh-l“ gelangte die Mannschaft des Christian von Mannlich-Gymnasiums bei 765 Beiträgen unter die ersten Zehn auf einen guten siebten Platz.
Das Team aus je 2 Schülern/innen aller drei 5er-Klassen dokumentierte unter dem Titel „Alles reine Geschmackssache“ Geschmacksurteil und Kaufverhalten von Kunden gegenüber Bioprodukten und Produkten konventioneller Herstellung. Globus-Handelshof Einöd stellte großzügigerweise vergleichbare Produkte an Äpfeln, Karotten und Milch zur Verfügung und unterstützte die Durchführung in ihrem Markt. Die Hauptaktion drehte sich um die Frage, ob man die Qualität von Bioprodukten herausschmeckt.
Der Blindtest an je 100 Versuchsteilnehmern aller Altersklassen zeigte, dass tatsächlich bei allen Produkten eine Mehrheit Bio besser findet. Enttäuschend danach bei der Recherche das Kaufverhalten: die Mehrheit kauft Nicht-Bio. Klarer Grund: der Preis, auch wenn zum Teil andere fadenscheinige Gründe vorgetragen wurden. Das Preisverhältnis spiegelt sich praktisch im Einkaufsverhältnis wieder. Die überzeugten Bio-Käufer, die neben dem Geschmacksvorteil auch ökologische und gesundheitliche Gründe vortrugen, blieben in der Minderheit. Die Jury in Berlin zeigte sich beeindruckt von der Idee und der Plakatdokumentation und beglückwünschte Junus Imeri und Frederik Haber aus der 5a, Ann-Sophie Reichhart und Kristina Serbun aus der 5b und Maximilian Kirsch und Jan Wenkemann aus der 5c mit Ihrem Biologielehrer Eckhard Bell zu diesem gelungenen aber auch anstrengenden Projekt.