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SZ 22.11.2011 "Juniorunternehmen"


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Mannlich-Schüler schreiben sich an die Spitze


Homburger Gymnasium gewinnt Tholeyer Wortsegel-Wettbewerb

Wilhelm Busch war das Thema des diesjährigen Wortsegel-Wettbewerbs der Gemeinde Tholey. Und damit kamen die Schüler der Klasse 6a des Homburger Christian-von-Mannlich-Gymnasiums am besten zurecht. Sie gewannen mit ihrem reich bebilderten und getexteten Klassenbuch schließlich den ersten Preis in ihrer Altersklasse.


Homburg. „Wie wohl ist dem, der dann und wann sich was Schönes dichten kann". Dieses Zitat von Wilhelm Busch trifft auch auf die 23 Schülerinnen und Schüler der Klasse 6a des Homburger Christian-von-Mannlich-Gymnasiums zu. Bei dem von der Gemeinde Tholey und der Stiftung „Kind und Jugend" der Gemeinde Tholey durchgeführten Wortsegel-Schreibwettbewerb belegte die Klasse mit ihrem Lehrer Eckhard Bell in ihrer Altersklasse den ersten Preis (wir berichteten). Da sich der Todestag Wilhelm Buschs 2008 zum 100. Mal jährt, war der diesjährige landesweite Lyrikwettbewerb diesem bedeutenden Schriftsteller und Zeichner gewidmet. Schülerinnen und  Schüler waren eingeladen, selbst kreativ zu werden, ihrer Fantasie freien Lauf zu lassen und sich von heiteren und garstigen Busch-Versen zu eigenen Werken anregen zu lassen. Bei der Preisverleihung im Rahmen der 8. Europäischen Kinder- und Jugendbuchmesse in Saarbrücken erhielten die Mannlich-Schüler für ihren Erfolg einen Reisegutschein in Höhe von 250 Euro. Dabei würdigten Kultusministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und Tholeys Bürgermeister Hermann Josef Schmidt alle Preisträger für ihre kreative Leistung. „Wir suchten nach den unkonventionellen, den einfallsreichen, den engagierten Gedichten", begründete Juryvorsitzender Stefan Weszkalnys die Auswahlkriterien der Jury für ihre Entscheidung. Mit ihrer Idee, ein Klassenbuch zu schreiben, hätte die Klasse 6a des Mannlich-Gymnasiums „eine tolle Leistung" erbracht, meinte Jutta Backes-Burr von der Stiftung „Kind und Jugend".

Die 23 beteiligten Homburger Schüler hatten mit ihren mehrzeiligen Beiträgen sowie zahlreichen lustigen kleinen Kunstwerken ein reich bebildertes und getextetes Klassenbuch angefertigt, denen man die Freude am Dichten und Zeichnen anmerkt. „Ach was ist das für eine Plage mit den Schülern heutzutage. Statt zu lernen, was sie sollen, machen sie nur, was sie wollen. Drum ist hier, was sie getrieben, abgemalt und aufgeschrieben", weist die Einleitung auf „Anekdoten von den eignen schlechten Noten" hin. Jeder seiner Schüler habe ganz individuell Mehrzeiler geschrieben und Zeichnungen entworfen. Am Ende wurde alles in einem Klassenbuch zusammengefasst, erläuterte Bell die Vorgangsweise.

„Es hat aber auch riesig Spaß gemacht", betont Imad Hammadeh. „Ich finde es toll, dass Wilhelm Busch diese ganzen Kinderstreiche aufgeschrieben hat", erklärt Aminat Bersanova. Für Dogan Kaya ist es ganz wichtig, dass bei Busch „nicht die Erwachsenen, sondern die Kinder die Helden sind und im Mittelpunkt stehen". Toni Vitolo findet Wilhelm Busch „einfach cool".


> Download: Pressebericht (SZ 24.05.2008)